Louis Farrakhan, der Führer der religiösen Gemeinschaft Nation of Islam (diese respektiert den Koran und die Bibel als wahrhaftig), hat während einer Sendepause einer amerikanischen Radiostation den anwesenden Medienleuten eine gehörige Standpauke erteilt: Er betitelte sie als Sklaven des Systems und hielt ihnen vor, dass sie keinen Mut hätten, die Wahrheit zu sagen, weil sie nur um ihren Job fürchteten. Aufgebracht
prangerte er die Verfilzung von Medien und Banken an und appellierte an den Mut der Anwesenden, für die Wahrheit zu kämpfen. Ich muss nun aber ständig darüber nachdenken, warum Farrakhan auf Grund solcher Äußerungen plötzlich als Antisemit verschrien wird? Wer nicht zum Mainstream gehört, sondern das System kritisiert, wird ebenfalls sehr schnell als ein solcher abgestempelt und damit abgeschrieben. Hilft mir da jemand weiter? Ist es falsch, wenn ich einem inneren Drang folgend frage: „Was haben allenfalls all die anderen ‚Antisemiten' noch Interessantes zu sagen"? Ich fand die Vorwürfe Farrakhans nämlich echt interessant.
Quellen/Links
Klagemauer.TV - Standpauke für Medienleute
http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=medien&id=1217
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