Montag, 16. April 2012

Traum von den „Vereinigten Staaten von Europa"

Dirk Müller in einer Podiumsdiskussion des Mannheimer Forum zum Thema „EU-Wirtschaftspolitik - Quo vadis?" am 08.03.2012 u.a. über diese Themen: ► Irrationale Entscheidungen durch parteipolitisches Kalkül → Ist unsere Politik noch zeitgemäß?► Vermehrt Transparenz/Offenheit notwendig ► Forderung nach einem demokratischen Europa

► EU-Fiskalpakt praktisch ohne Wirkung
► Entscheidung für eine der beiden Varianten notwendig:
▬► Entweder Gründung der auf demokratischen Grundsätzen beruhenden „Vereinigten Staaten von Europa" (Ideallösung)
▬► Oder Teilauflösung des Euro = Kerneuro (realistischere Lösung)
► Momentanes „Durchwurschteln" führt in die Katastrophe







Universität Mannheim, 08.03.2012

Die EU in der Krise - Quo Vadis?

Der rasante weltwirtschaftliche Wandel, der viele Bereiche des alltäglichen Lebens erfasst und sich nunmehr auch schon seit geraumer Zeit anhaltender Finanzkrise sichtbar ist,
Die hier wirkenden Kräfte sind nur sehr schwer zu durchschauen und zu kontrollieren und bringen individuelle Herausforderungen an alle Volkswirtschaften hervor. Diese Gegebenheiten haben mit Blick auf die Wirtschaft Europas eine verstärkte Brisanz,da die EU-Wirtschaftspolitik vor der Problematik steht einerseits die Effekte der Finanzkrise durch geeignete Maßnahmen zu bewältigen und auf der anderen Seite die einzelnen Interessen der multinationalen Gemeinschaft zu vereinigen.
Diese Entwicklung fordert eine engere Kooperation zwischen den europäischen Volkswirtschaften, was Abhängigkeiten schafft, aber auch Chancen eröffnet. Insofern betreten die Verantwortlichen bei der Bewältigung dieser Probleme häufig Neuland und dieser Prozess muss immer wieder aufs Neue mit den zentralen Werten einer freiheitlichen Wirtschaftspolitik in Einklang gebracht werden.

Die Diskutanten:

- Prof. Dr. Wolfgang Franz (Vorsitzender der deutschen Wirtschaftsweisen und Präsident des Zentrums der Europäischen Wirtschaftsforschung -- ZEW Mannheim)

- Dirk Müller
(Börsenmakler "Mr. Dax", Geschäftsführer der Finanzethos GmbH und Bestsellerautor, Frankfurt)

- Prof. Dr. Burkhard Schwenker (seit August 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Roland Berger Strategy Consultants und Vorstandsvorsitzender der Roland Berger Stiftung, München

- Dieter Fockenbrock (Chefkorrespondent des Handelsblatts, Düsseldorf)

- Prof. Dr. Thomas König (Professor für politische Wissenschaft, Mannheim)

http://forum.uni-mannheim.de/

Mannheimer Forum: Die EU in der Krise - Quo Vadis?





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1 Kommentar :

  1. "Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten."

    Konfuzius

    Der Fehler "Europäische Währungsunion" entstand aus dem Gedanken, "dass Staaten, die eine gemeinsame Währung haben, nie Krieg gegeneinander führen". Dieser Gedanke war schon der zweite Fehler; der erste Fehler bestand darin, sich gar nicht bewusst gemacht zu haben, was eine Währung ist und woraus Kriege entstehen. Wäre man sich dessen bewusst gewesen, hätte man zuerst die nationalen "Währungen" in echte Währungen (konstruktiv umlaufgesicherte Indexwährungen) umgewandelt, die nationalen Bodenrechtsordnungen korrigiert und den zollfreien Handel (Freihandel) zwischen den europäischen Staaten eingeführt. Der dauerhafte Frieden wäre dadurch bereits gesichert gewesen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/04/krieg-oder-frieden.html

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