Sonntag, 5. Mai 2013

KenFM im Gespräch mit Wolfgang Kaleck (ECCHR)

"Holz ist schön." Mit diesem Slogan wurde über Jahrzehnte in der BRD für den Werkstoff Holz Werbung gemacht. Zu recht. Weniger schön ist jetzt eine Klage gegen den deutsch-schweizerischen Holzkonzern DANZER-GROUP. Der Danzer-Group wird vorgeworfen, in dem afrikanischen Land Kongo im Mai 2011 an einer Straftat beteiligt gewesen zu sein. Es geht um Brandstiftung, Freiheitsberaubung, Vergewaltigung

und Mord an Dorfbewohnern. Diesen Dorfbewohnern wurde für den Holzabbau in ihrer Nachbarschaft immer wieder Aufbauhilfe zugesagt, z.B für Schulen. Dieses Versprechen wurde nie oder nur selten gehalten. Zuständig gewesen wäre die Danzer-Tochtergesellschaft SIFORCO.
Als den Dorfbewohnern irgendwann der Kragen platzte und sie unter anderem Autobatterien von SIFORCO entwendeten, um diese zu Geld zu machen, bekamen sie Besuch von Polizei und Militärs. Diese Personen fuhren mit Fahrzeugen der Danzer-Tochter Siforco vor. Im Anschluss kam es zu den Übergriffen.

Danzer arbeitet seit 39 Jahren im Kongo und steht immer wieder im Fokus, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht. Danzer ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Produzent von dekorativem Furnier und gehört zu den zehn führenden Herstellern von Schnittholz in Nordamerika.
Das Geschäft mit tropischen Hölzern boomt. Menschenrechte nicht. Ein Gespräch mit dem Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck vom ECCHR. Die Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin ist dabei, Danzer für das Verbrechen aus Mai 2011 zu verklagen.



KenFM im Gespräch mit Wolfgang Kaleck (ECCHR) über: Klage gegen Danzer-Group




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